Über Greenwashing und Gütesiegel der Mega-Konzerne

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Kathrin Hartmann über einen Ideologie-Apparat

Zitat Heise Telepolis

In Supermärkten und Bioläden ist die Verwendung von Gütesiegeln mit den Prädikaten „umweltfreundlich“, „ressourcenschonend“ und „sozial verträglich“ inflationär geworden. In ihrem Buch Die Grüne Lüge – Weltrettung als profitables Geschäftsmodell geht Kathrin Hartmann dem Selbstbeweihräucherungsbusiness der Mega-Konzerne auf dem Grund, reiste in die Erzeugerländer und legt nebenbei die Grundstruktur einer höchst erfolgreichen, sozialdarwinistischen Ideologie frei.

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One Response

  1. Peter Focke
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    Kathrin Hartmann war vor kurzem bei der Demo gegen Syngenta und Monsanto und hat präzise, mitreissend und mit viel Verve die Strategie der Multis sich auf ihren Homepages und in der Öffentlichkeit grün zu waschen bloßgelegt. Einen Tag zuvor hatte sie den Film The Green Lie von Werner Boote vorgestellt und gemeinsam mit den Zuschauern diskutiert. Sie hatte darin mitgewirkt und auch das Drehbuch mitverfasst. Ein Grund warum die Konzerne sich grün waschen liegt auch in dem BNE Programm der UNESCO – Bildung für nachhaltige Entwicklung – zur Umsetzung der 17 SDGs (sustainable development goals). Wenn man sich die Seiten der UNESCO ansieht, wird einem klar, warum der Begriff „nachhaltig“ in den letzten Jahren gerade inflationär gebraucht wird. Wie nachhaltige Bildung ernsthaft umgesetzt werden kann, erklärte Margret Rasfeld beim 1. Pädagogischen Forum am 18. Juli . Eine nachhaltige Erziehung befähigt Jugendliche auch „green lies“ als solche zu erkennen.