Der WildWuchsgarten ist Lörrachs erster Interkultureller Gemeinschaftsgarten.

DAS IST UNSERE VISION:

  • Der Hinterhof sowie die zwei Grünflächen im Eingangsbereich des Flachsländer Hofs Nellie Nashorn und Free Cinema Lörrach) sollen zu einem Gemeinschaftsgartenprojekt umgewandelt werden.
  • Es soll ein Raum geschaffen werden, der eine Alternative zur Konsum-, Wachstums-, und Wegwerfgesellschaft ist und für biologische und soziale Diversität steht.
  • Der Gemeinschaftsgarten soll ein basisdemokratisches Projekt werden, dass von der aktiven Beteiligung Lörracher Bürgern lebt und so fortlaufend bestehen kann.
  • Ort der Begegnung und Verständigung von Menschen unterschiedlicher Kultur, Nationalität und sozialer Schicht.
  • Begegnungsstätte und Gemeinschaft, Kollektivität und Solidarität
  • Eine „Stadt für alle“ und die Wiederentdeckung von Gemeingüter (Allmenden)
  • Besseres Klima und mehr Biodiversität in der Stadt
  • Umweltbildung und Selbstversorgung

 

WARUM INTERKULTURELL?

Stadtökologie

Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume und sorgen für Artenvielfalt und ein besseres Mikroklima im Quartier. Sie zeigen: Eine andere Stadt ist möglich. Umweltschutz wird hier fast beiläufig betrieben. Das Säen, Ernten und Kompostieren ohne Chemie sensibilisiert für weitere Umweltthemen.

Überfluss statt Mangel

Viele MigrantInnen bringen Erfahrungen in Gartenwirtschaft und Handwerk mit, ebenso wie soziale Kompetenzen. Der Austausch vervielfältigt das vorhandene Wissen. Gärten sind zudem ein wirksames Mittel gegen Mangel. Sie eröglichen Überfluss, sie regen zum Schenken und Tauschen an. Ganz nebenbei entsteht der Boden für eine produktive Beziehung zu sich selbst und zu anderen.

Partizipation

EinwanderInnen fühlen sich hierzulande vielfältig benachteiligt. Die tagtäglichen Diskriminierungen werden präzise wahrgenommen und führen oft zu Entmutigung und Abschottung. Ein Interkultureller Garten zeigt Auswege aus dem „Ghetto des Andersseins“ auf. Nach und nach kann hier das vielseits vermisste bürgerschaftliche Engagement von MigrantInnen Raum greifen.

Gut leben

Ein Picknick an der frischen Luft genießen, grillen, frisch geerntetes Gemüse zubereiten: Das gute Leben ist eine der ganz starken Seiten der Interkulturellen Gärten. Beim Marmeladekochen, Honig ernten oder Rezepte austauschen werden Erinnerungen wach und mit sinnlichen Dimensionen verknüpft.

Gemeinschaft

Am Schnittpunkt von Natur, Kultur und Sozialem wird die Migrationsgesellschaft jede Gartensaison neu erfunden. Gemüseanbau allein reicht nicht. Es gilt, Differenzen und Gemeinsamkeiten zu entdecken, zu deuten und auszudrücken. Ein neues „Wir“ entsteht im interkulturellen Zwischenraum.

Quelle: http://anstiftung.de/urbane-gaerten/interkulturelle-gaerten-ig

 

KONTAKT:

wildwuchsnellie@posteo.de

 

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